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Spenden, helfen, wedicef

Die Idee und der Name waren in einem Gedanken da. Aber daraus ein kleines Konzept mit großem Ziel zu erstellen, brauchte es schon ein paar Überlegungen mehr – und die Absegnung durch die wedi-Geschäftsleitung. Das Okay vom Firmenchef Stephan Wedi, verbunden mit „den besten Wünschen für ein langes Leben dieser tollen Idee“, kam am 30.03.2001: wedicef war geboren.

Wenn die Getränke in der Verwaltung gratis sind, kann man dafür doch spenden, hatte sich Günter Dieckmann im wedi-Marketing gesagt und mit dem Namen wedicef auch gleich die Zielgruppe der Spenden definiert: Kinder und Jugendliche, die in Not und schwer krank sind. Schon die Startsumme mit 392,00 DM im ersten Monat belegte die Spendenbereitschaft der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Und der Schwung hielt an, weil es schon bald nicht mehr nur um die Getränke ging, sondern immer wieder neue Ideen und Anlässe zum Spenden gefunden wurden. Und neue Ansprechpartner, denn mit den Jahren zog das Konzept wedicef auch bei den Geschäftspartnern und Kunden seine Kreise.

Die Übergabe des gespendeten Jahresbetrages, der von der wedi-Geschäftsleitung jedes Mal eine wohl wollende Aufstockung erfährt, findet Anfang des Folgejahres statt. „Die Summe geht im persönlichen Kontakt und in voller Höhe an den Empfänger“, versichert Günter Dieckmann, der seit seinem Eintritt in den Ruhestand sein Kind wedicef bei Heike Austrup und Marion Nordhoff in guten Händen weiß.

Die bisherigen wedicef-Spenden

  • 2001-2003 an den Deutsch-Russischen Förderverein in Bad Homburg für die Peterhof-Kinder: insgesamt 7.000 Euro (Siehe wediwelt 17, Foto Peterhof-Kinder)
  • 2004 an Dr. Kasman Koy Deradjat, Emsdetten, für die „Tsunami-Kinderhilfe“: 3.000 Euro und an Carla von der Dunk, Verein Herzenswünsche e.V., Münster: 1.000 Euro (Siehe Emsdettener Volkszeitung)
  • 2005 an Familie Antoni in Emsdetten für den schwer kranken Sohn Angel: 3.500 Euro (Siehe wediwelt 21)
  • 2006 an die Emsdettener-Grevener Tafel für Schulmaterialien und Lebensmittel: 4.000 Euro (Siehe Emsdettener Volkszeitung)
  • 2007 an das Konzept „Faustlos in Emsdetten“: (Siehe Emsdettener Volkszeitung)
  • 2008 an die ehemalige Hebamme Waltraud Bertels in Emsdetten für „ihre Kinder“ in einem Waisenhaus in Tansania: 3.000 Euro und an Birgit Fehrenbach, die sich in Malawi in einem Waisenhaus um die Kinder kümmert: 3.000 Euro (siehe oben – v.l.n.r. Stephan Wedi, Waltraud Bertels, Reinhard Bröker, Heike Austrup)
  • 2009 wie im Vorjahr an Schwester Waltraud Bertels für ein neues Projekt in Tansania: 5.000 Euro (Siehe Emsdettener Volkszeitung)
  • 2010 an Barbara Wähning für den Verein „Sprungbrett e.V. Emsdetten“: 5.000 Euro (Siehe Emsdettener Volkszeitung)